Eigentlich waere der naechste Sammeltermin der erste Maerz 2026 gewesen, da aber erst kuerzlich die Seitenstreifen entlang der Eschollbruecker Strasse gemaeht wurden, bot es sich geradezu an, diese Strecke abzulaufen und dort den Muell einzusammeln.
Bei dieser Aktion waren wir zu viert, Dr. Dee und Kirstin sind bei der Haltestelle Anne-Frank-Strasse in der Heimstaettensiedlung gestartet, waehrend Kiara und ich mit Ploggenom 3 nachgekommen sind und die Gruppe am Netto-Markt an der Eschollbruecker Strasse abgepasst haben.
Kiara war natuerlich direkt erfolgreich und erjagt sich eine (Computer-)Maus.
Dr. Dee zog waehrenddessen einen Lautsprecher aus dem Gebusch.
Wir wollten natuerlich sofort wissen, wieviel der Trumm wiegt und das waren fast 19 Kilogrammm!
Ein wenig Zeit verbrachten wir noch in der Naehe der Kreuzung, bis wir uns dann aufmachten, ueber die Autobahn weg weiter im Wald zu sammeln.
Kirstins These war, dass die Leute eine gewisse Zeit brauchen, ihre Dinge im Auto zu konsumieren, um sie dann aus dem Fenster zu werfen. Und was wir fanden, bestaetigte sie. Nicht verstaendlich, wie man so denken kann, dass man den Muell einfach aus dem Fenster wirft, aber mehr als genug Menschen handeln so.
Was sich auch wieder zeigte, ist dass Parkplaetze gerne dafuer genutzt werden, Muell abzulagern. Auf der Suedseite fand sich ne Menge Muell, dessen ehemalige Besitzer es nicht geschafft haben, ihn in die aufgestellten Muelleimer zu werfen, die sich keine sechs Meter weit weg befanden.
In der Zwischenzeit durchforsteten Kiara und Kirsten die Nordseite.
Roll, roll, roll.
Am Ende hat Kirstin dann einen kompletten Satz Reifen auf Stahlfelgen aus dem Wald gerollt.
Wie praktisch, dass Kiara mit ihrem Fold-Lastenrad bei der Aktion war. So konnte die den Stapel Reifen bequem zum Ploggenom 3 fahren, den wir gute 500m weiter stadteinwaerts abgestellt hatten.
Waehrend Kiara noch mit dem Transport des ersten Stapels beschaeftigt war, hatte Kirstin direkt zwei weitere gefunden. Diesmal allerdings ohne Felgen.
Neben Reifen fand sich auch ein seltsamer Kristall im Wald.
Bei dieser Muellsammelaktion fanden wir ziemlich viel Glas - knapp 20 Kilogramm.
Besonders herausstechend allerdings waren die vielen kleinen Schnapsflaschen. Von denen ueber 40 an einer Stelle im Brombeerstrauch "entsorgt" wurden.
Natuerlich hatte Dr. Dee auch bei dieser Aktion den Hut auf.
Gut drei Stunden waren wir wieder unterwegs. Neben einer Strecke in der Heimstaettensiedlung sind wir etliche Meter ausserhalb die Eschollbruecker entlanggelaufen.
Noch kurz das Glas gewogen und ein paar Dinge besprochen und dann waren wir fertig.
Auch wenn Ploggenom 3 noch nicht fertig ist - die Lichtanlage z.B. fehlt und die Schwerlastlaufraeder sind noch nicht eingebaut - und so war der Einsatz erstmal ein Beta-Test, um zu sehen, wie sich der Anhaenger mit Last an einem Fahrrad ziehen laesst. Bis zum Abholpunkt liess sich Ploggenom sehr angenehm ziehen, obwohl voll beladen mit mehr als 100kg.
Am Ende der Sammelaktion bekamen wir 150 Kilogramm zusammen. Abgesehen vom World Cleanup Day duerfte das wohl unser Rekord sein.
Am Nachbarhaus der Buster-Base haben wir Ploggenom 3 angeschlossen und den EAD ueber den Abholort informiert.