25.04.2026, Saturday - Herr der Ringe-Alleycat I

Einladungssharepic der Frankfurt Finest Messengers zur Alleycat-Reihe

Es ist wieder soweit! Die Frankfurt Finest Messengers bieten wieder ein Alleycat an!

Und was hiess das fuer mich? - Warten auf den Zug ...

Warten auf die S-Bahn S6 nach Frankfurt-Louisa

Treffpunkt fuer das Alleycat war die Wiese am Briandring in Frankfurt. Das war sehr praktisch, denn der Bahnhof Louisa in Frankfurt ist direkt mit der S6 von Arheilgen aus erreichbar.

Und vom Bahnhof in Frankfurt war es dann ein Katzensprung zu besagter Wiese. Wo es dann wieder warten hiess. Denn ich war schon mehr als zehn Minuten zu frueh und die restlichen Teilnehmenden liessen sich etwas Zeit, einzutreffen.

Die Zeit verbrachte ich dann die Sonne geniessend mit vielen Gespraechen ueber Fahrraeder und immer mal wieder durfte ich Fragen zu meinem Koga-Miyata beantworten. Ich war schon ein wenig stolz darauf, wie viel Aufmerksamkeit mein Rad auf sich zog und mir viele lobende Kommentare einbrachte.

Wir warten darauf, dass genug Menschen eingetroffen sind

Bis um 16 Uhr warteten wir. Bis dahin fanden sich dann doch einige ein. Mehr als dreissig Leute wuselten umher oder entspannten sich in der Sonne.

Eine Menge Menschen hat sich eingefunden.

Single Speeds, Gravelbikes, Renn- und Treckingraeder oder auch Lastenraeder waren vertreten. Die ganze Zeit ueber wehte ein leichter Wind und verteilte die Blueten vom Baum.

Fahrraeder stehen, lehnen oder liegen umher

Vorbereitet mit zwei Trinkflaschen habe ich das Koga-Miyata angelehnt.

Koga-Miyata lehnt mit zwei Trinkflaschen an einem Bordstein.

Dann war es endlich soweit, die Alleycat-Besprechung begann. Diesmal gab es kein Manifest, sondern nur ein Schema, das umriss, welche Ringe genommen werden muessen.

Das Prinzip dieses Alleycats war am Biathlon-Prinzip angelehnt. Es mussten drei Ringe gefahren werden. Bei den zwei ersten Ringen gab es ein Gummibaendchen, das anzeigte, dass man den Ring auch gefahren ist, dann gings zum Start zurueck und man musste eine Aufgabe loesen. Entweder vom Rad aus mit Dartpfeilen einen Luftballon zum Platzen bringen oder zwei von drei Felgen auf eine in den Boden gerammte Fahrradgabel zu werfen. Auch dies vom Rad aus. Versagte man bei der Aufgabe, musste man eine Strafrunde fahren. Nach dem dritten Ring konnte man dann ins Ziel einfahren.

Wir stehen im Kreis zur Besprechung

Natuerlich gabs auch wieder eine Spokecard, die mal wieder nicht an den Laufraedern vom Koga-Miyata befestigt werden konnten, weil deren Speichen sich nicht kreuzen. Einzig auf der Antriebsseite vom Hinterrad haette man die Spokecard einstecken koenen - wo sie aber direkt verschmutzt. Und das wollte ich natuerlich nicht.

Spokecard des ersten Herr-der-Ringe-Alleycats

Und dann hiess es wieder warten, denn wir starteten in Startbloecken zu vier Startern. Und bei 26 Teilnehmer*innen dauerte das dann schon, vor allem, weil ich mich ganz zum Schluss registrierte und in Anmeldereihenfolge gestartet wurde.

In der Sonne liegen, richtig viel Waerme tanken.

In der Zwischenzeit hat jemand einen Continental Ultra Sport aufgehaengt. Vielleicht haengt der da immer noch.

Continental Ultra Sport haengt an einem Schild des Gruenflaechenamts.

Und dann war es endlich soweit! Das Koga-Miyata an der Startlinie aufgestellt und zur Sprintlinie gegangen, denn es wurde mit einem Le-Mans-Start zu den Raedern gesprintet und aufgesessen. Und dann ging es schon los.

Die gefahrene Strecke auf der Karte eingezeichnet

Zuerst ging es den Bischofsweg hoch zum Nobelring, dicht gefolgt von einem Mitfahrer. Auf der einen Seite, unserer Seite, des Rings parkten Autos und genau an so einer Stelle kam uns ein SUV entgegen, der so breit war, dass er zwischen linkem Bordstein und dem geparkten Auto nur noch einen halben Meter Platz liess. Da traute ich mich nicht, mich da durchzuquetschen und so verloren ich und mein Verfolger wertvolle Sekunden. Auto vorbei, vom Nobelring rechts runter auf den Lerchesbergring, beim Checkpoint das Baendchen abgeholt und zurueck zum Briandring.

Drei Dartpfeile genommen, auf den Ballon geworfen und nicht getroffen. Alle Pfeile rundherum mit fuenf Zentimeter Abstand zum Ballon. Das Universum ist manchmal nicht gnaedig.

Also ab auf die Strafrunde. Ballern. 8 Bar auf den Reifen und die Carbonfelgen singen. Ein geiles Gefuehl bei strahlender Sonne. Briandringstrafrunde, auf den Lerchesberging, zum Startpunkt, Strafrundenbaendchen abgeholt und wieder auf den Bischofsweg, den naechsten Ring angepeilt.

Auf den Nansenring, schoen reintreten, bei den netten Autofahrern bedanken, die am geparkten Auto auf ihren Vorrang verzichtet haben und ab zum Checkpoint, Arm ausgestreckt, Kurz die Bremse ein gezogen und weitergeballert zurueck zum Start.

Felgen aufgenommen, danebengeworfen und auf zur Strafrunde. Kurz von einem Auto aufgehalten worden, dessen Fahrerin tatsaechlich Tacho 30 fuhr. Dann bemerkt, dass der andere Mitfahrer ploetzlich nach links in eine kleine Gasse abbiegt. Ah. Ja. Alleycat. Direkt hinterher und diese Runde nicht Zeit verschwendet. Zum Start zurueck und das schwarze Strafrundenbaendchen geholt.

Dann zum letzten Ring. Diesmal linksherum ueber den Bertha-von-Suttner-Ring. Ballern, bremsen, Baendchen, auf andere Menschen aufpassen, weiter. Wenig spaeterals Dritter aus dem Startblock mit vier Sekunden Abstand auf den Zweiten eingefahren. Und erstmal durchatmen.

Das Koga-Miyata an der Startlinie bereitgestellt.

Ein Startblock fand sich doch noch zusammen und startete. Dann wurde ausgewertet.

26 Starter innen haben am Alleycat teilgenommen, davon neun in der Flinta - und 17 in der Open-Kategorie.

Ich erreichte Platz 7/17. Nicht schlecht, dafuer, dass ich in den letzen anderthalb Jahren viel zu wenig gefahren bin.

Fuer die Finals habe ich mich aber leider nicht qualifizieren koennen. Das haben nur die besten vier aus der Open-Kategorie und die letzten beiden verbleibenden der Flinta* geschafft. Die sechs Finalist*innen starteten dann gemeinsam.

Die Finalist*innen sind aufgestiegen und fahren los.

In der Zwischenzeit photographierte ich nochmal mein Rad. Denn es gilt: Man kann nie genug Photos von seinem Rad haben!

Koga-Miyata lehnt an einem bluehenden Baum.

Weniger als zwanzig Minuten spaeter waren dann auch die letzten Finalisten im Ziel. Es folgte die Siegerehrung und Preisverleihung fuer die ersten, zweiten und dritten Plaetze beider Kategorien.

Der erste Sieger wird geehrt und bekommt seinen Preis

Ziemlich bald nach der Siegerehrung machte ich mich dann auf den Heimweg. Zuerst mit der S-Bahn bis nach Egelsbach und dann, weil das Wetter tatsaechlich sehr schoen war, von Egelsbach mit dem Rad ueber den Radschnellweg heim.

Das Koga-Miyata wird auf dem Radschnellweg in Egelsbach gefahren.